Herrenalber
Protokolle |
Hrsg. von der Evangelischen Akademie Baden, 109 S., broschiert, 12 DM, Karlsruhe 1996, ISBN 978-3-89674-112-7 (Band 3), ISBN 3-89674-109-7 (Gesamt), Band 111 der Reihe Herrenalber Protokolle, Vertrieb: Evangelische Akademie Baden, Postfach 2269, 76010 Karlsruhe.
Das Thema ist brisant. Wer die Statistiken studiert, begreift, daß es sich um kein Zukunftsproblem handelt, sondern daß die Folgen des weltweiten Bevölkerungswachstums bereits bedrohlich gegenwärtig sind. Die Uhr tickt. Und es scheint so, als hätten die entwicklungspolitischen Debatten und Aktionen der Vergangenheit wenig erreicht, um den Zeiger auf dieser Uhr zu stoppen. Wo liegen die Ursachen für den ungebremsten Bevölkerungszuwachs?
Inhalt
Johannes Otto: Bevölkerungswachstum -
Faktoren und Ursachen
Ulrich
Ratsch: Am Ende der Tragfähigkeit?
Hans Fleisch: Entwicklung oder
Verhütung? Hinterfragung eines überflüssigen Streits
Eva von Hertzberg: Die Position der Frauen
in den internationalen Verhandlungen zur Bevölkerungspolitik
Ulrike Borchardt: Das Migrationsproblem im
westlichen Mittelmeerraum
Klaus M.
Leisinger: Bevölkerungswachstum und seine Auswirkungen: Eine
Bestandsaufnahme nach der Weltbevölkerungskonferenz von Kairo
Klaus Nagorni: Auf Erden ein Gast. Vom
biblischen Ethos der Gastfreundschaft
Zu den Autoren
Dr. Ulrike Borchardt arbeitet in der
Forschungsstelle Kriege, Rüstung und Entwicklung der Universität
Heidelberg. Dr. Hans Fleisch ist Geschäftsführer der Deutschen
Stiftung Weltbevölkerung, Hannover. Eva von Hertzberg arbeitet im
Frauenreferat der Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Entwicklungsdienste (AGKED),
Stuttgart. Professor Dr. Klaus M. Leisinger ist Vizepräsident und
geschäftsführender Direktor der Ciba-Geigy Stiftung für
Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern, Basel. Klaus Nagorni ist
Akademiedirektor an der Evangelischen Akademie Baden und Umweltbeauftragter der
Badischen Landeskirche, Karlsruhe. Dr. Johannes Otto arbeitet am
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), Wiesbaden. Dr.
Ulrich Ratsch ist Mitarbeiter der Forschungsstätte der Evangelischen
Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg.