Neuerscheinungen Evangelische Akademie Baden
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Jürgen Audretsch / |
Jeder Mensch macht eigene Erfahrungen mit dem Möglichen und dem Wirklichen. Nicht nur Fakten, sondern auch Fiktionen, Phantasien und Träume bestimmen sein Leben und Denken. Autoren verschiedener Fachdisziplinen greifen in der vorliegenden Tagungsdokumentation jeweils aus Ihrer Sicht die Frage auf, in welcher Beziehung das Mögliche zum Wirklichen steht? Die Germanistin, für die in der Literatur die Realität überschritten wird und der Möglichkeitssinn zur Entfaltung kommt. Der Physiker, der feststellt, dass sich die Vorstellung von der objektiven Realität der Natur verflüchtigt und Erkenntnisse von möglichen Perspektiven abhängig sind. Die Psychoanalytikerin, die sich an der Grenze unterschiedlichster Wirklichkeitsauffassungen bewegt, wie sie sich in Phantasien, Träumen und Wahnvorstellungen ausdrücken. Der Theologe, der danach fragt, wie sich das Verhältnis von Gott und Wirklichkeit bestimmen lässt und was es theologisch heißt, von den größeren Möglichkeiten Gottes zu sprechen. |
Gunter Boßler / |
Wasserknappheit und der Kampf um sauberes Wasser bestimmen in vielen Ländern der Erde das tägliche Leben der Menschen. Wasser ist in vielen Regionen der Erde so knapp geworden, dass es zu Konflikten um das kostbare Nass kommt und von Experten als das Öl des 21. Jahrhunderts angesehen wird. Gleichzeitig zeigt sich eine Tendenz, aus der Knappheit ein Geschäft zu machen. In dem Buch äußern sich renommierte Experten zur vielschichtigen Problematik des Wassernot-standes. Eine Forderung lautet zum Beispiel, auf den Import wasserintensiver Produkte aus Wassermangelgebieten verzichten. Das setzt aber voraus, dass wir die sozialen, ökologischen, politischen und vor allem ökonomischen Interessenkonflikte überwinden helfen, die eine Bewältigung des Wassernotstandes behinderen.
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Siegfried Strobel (Hg.) |
Die Globalisierung hat ein Doppelgesicht: Einerseits bringt sie Menschen, Kulturen und Ideen einander näher. Anderseits leiden weltweit immer mehr Menschen unter den ökonomischen Folgen. Sie ist verantwortlich für die starke Dominanz der Marktmächte, welche weltweit die ökonomischen, politischen und sozialen Systeme unter einen ungeheueren Veränderungsdruck setzt. Dabei ist Globalisierung nichts Neues. Es gab sie schon immer, wenn auch im kleineren Maßstab. Neu dagegen ist der ungeheure ökonomische Druck den sie erzeugt, so dass Solidarität und Mitmenschlichkeit oft auf der Strecke bleiben. Die Globalisierung braucht deshalb verlässliche Regeln und Werte, die nicht nur die Renditen, sondern auch die Menschen und die begrenzten Ressourcen unserer Welt berücksichtigen.
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Jürgen Audretsch/
Klaus Nagorni (Hg.) |
Die kontroverse Diskussion über das Verhältnis von Evolutionstheorie und Schöpfungsglauben hat in den vergangenen Jahren über den Fachdiskurs hinaus auch die gesellschaftliche und politische Öffentlichkeit bewegt. Insbesondere der Kreationismus, zunächst in Amerika, dann aber auch in Deutschland, hat Positionen gegenüber der Evolutionstheorie bezogen, aus denen sich weitreichende Konsequenzen für das Verhältnis von Wissenschaft und Glaube, Religion und Gesellschaft ergeben würden. Eine sachliche Debatte ist darum unumgänglich.
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Andreas Kossert |
Fast galt das Thema als erledigt, aufgehoben in Geschichtsbüchern und auf Treffen von Landsmannschaften. Denn Flucht und Vertreibung von 14 Millionen vertriebenen Deutschen aus den Gebieten östlich von Oder und Neiße, aber auch aus dem Sudetenland liegen nun schon zwei Generationen zurück.
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Jan Badewien/
Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Hg.) |
Max Frisch gehört zu den bedeu-tendsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit. Mit seinen Romanen und Schau-spielen prägte er einen eigenen, neuen Stil. Seine Werke befas-sen sich mit der Suche nach Identität und tragen somit auch in heutiger Zeit wesentlich zum Verständnis des Menschen und seiner Welt bei. |