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Beiträge zu 90 Jahren Weltanschauungsarbeit in der Evangelischen Landeskirche in Baden
 

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Glocke in Bad Herrenalb

Glockenläuten in Bad Herrenalb (Video-Clip)

Nachhaltige Entwicklungsziele benötigen internationale Zusammenarbeit

Interview mit Prof. Dr. Thomas Hirth (KIT)

Prof. Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), hielt den Eröffnungsvortrag zur Tagung  "Ingenieure als Weltretter?", die von der Evangelischen Akademie Baden in Kooperation mit der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und "Ingenieure ohne Grenzen e.V." veranstaltet wurde. Dort ging es um die technischen Herausforderungen der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die auch unter Agenda 2030 bekannt sind. Im Anschluss an die Tagung beantwortete Prof. Hirth einige Fragen zum Thema.

Quelle: Ralf Stieber, Karlsruhe
Welchen besonderen Beitrag leisten die Natur- und Ingenieurwissenschaften, um die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN zu erreichen?
Thomas Hirth: Die Natur- und Ingenieurwissenschaften können mit grundlegenden Forschungsarbeiten und mit Innovationen insbesondere in den Bereichen Rohstoffe, Wasser, Produktion und Recycling sowie Energie und Mobilität zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Warum sind internationale Zusammenarbeit und entsprechende Partnerschaften in Sachen Nachhaltigkeit so wichtig?
Thomas Hirth: Den großen Herausforderungen können wir nur durch internationale Zusammenarbeit begegnen. Gerade zur Lösung globaler Probleme wird die Expertise der Partner vor Ort benötigt.

Sind Ingenieure die Weltretter?
Thomas Hirth: Nein, auch Ingenieure können die Probleme nicht alleine lösen. Nur durch die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen und aller Stakeholder können die großen Probleme gelöst und eine nachhaltige Entwicklung erreicht werden.

Wo sehen Sie den größten Innovationsbedarf bzw.
welche Innovationen werden kommen, um die Agenda 2030 voran zu bringen?
Thomas Hirth: Einen besonders hohen Innovationsbedarf besteht in den Bereichen Rohstoffe, Wasser, Energie, Produktion und Recycling, hier sind aber auch Innovationen zu erwarten.

Reichen technische Lösungen aus, damit es weltweit
zu einer nachhaltigen Infrastruktur kommt?
Thomas Hirth: Technische Lösungen reichen nicht aus. Es bedarf einer Berücksichtigung aller Dimensionen – Technologie, Ökonomie, Ökologie und Soziales. Gerade bei der sozialen Dimension kann die Kirche einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Fragen stellte Ralf Stieber, Evangelische Akademie Baden/ZfK, Karlsruhe, im Januar 2019
 
 
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