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Abschluss des Reformationstheaterfestivals in Pforzheim mit Jurypreis- und Publikumspreisverleihung

Vorhang auf für die "Gewölbegaukler"

Mit der Preisverleihung des Theaterwettbewerbs endete am Sonntag in der Stadtkirche in Pforzheim das Projekt „Vorhang auf: Reformationstheater!“. Die "Gewölbegaukler" des Convenartis-Kleinkunstvereins aus Wertheim wurden dabei mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Ihre Produktion „Funkenflug“, mit der sie verschiedene Grundanliegen der Reformation in ihrer fundamentalen Relevanz für die Gesellschaft auf die Bühne und in den gesamten Zuschauerraum brachten, überzeugte die Jury durch ihre bewegende Intensität und spielerische Leistung.

Quelle: Laila Tkotz
Gewinner des Jurypreises: Die Gewölbegaukler des Convenartis-Kleinkunstvereins aus Wertheim.
Quelle: Laila Tkotz
Der Publikumspreis ging an das Kindertheater des Werkraumtheaters in Walldorf.
Quelle: Laila Tkotz
Markus Joos, Präsidium Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e. V., überreichte den Publikumspreis.
Quelle: Laila Tkotz
Oberkirchenrat Matthias Kreplin, Akademiedirektorin Uta Engelmann und
Dr. Dietmar Coors, Beauftragter für Theater und Spiel - Reformationsprojekt 2017 (v.l.n.r.)

In der sensiblen Inszenierung wurde die aktuelle Relevanz verschiedener Grundthemen der Reformation deutlich - Freiheit, Bildung für alle, Frieden, Einsatz für die Gesellschaft. Glaubwürdig und mit einer prägnanten Bühnensprache kam das Ringen verschiedener Vertreter/innen für die Ideen der Reformation zum Ausdruck und wurde für die Zuschauer/innen spürbar. Mit dem Jurypreis verbunden ist eine Aufführung in der Kulturkirche St. Stephani in Bremen im Jahr 2018.

Der Publikumspreis ging an das Kindertheater des Werkraumtheaters in Walldorf, das in „Martin for ever“ mit seiner Spielfreude und theatralischen Leistung die Zuschauer in Bann zog (nächste Aufführung: 28.11.2017, Walldorf).

Vor einem interessierten Publikum präsentierten am Wochenende in Pforzheim die fünf für den Wettbewerb nominierten Amateurtheatergruppen ihre Produktionen, die ihre intensive Auseinandersetzung mit den Anliegen der Reformation in unterschiedlichsten Formen zeigten. Alle Gruppen hatten ihre Stücke selbst geschrieben.

Die Person Martin Luthers stand als Namensgeber Pate für die Produktionen des SeniorenTheaterTreffs aus Mannheim (Luther querbetrachet) und des Schauspiel eins! aus Heidelberg (Luther relo@ded 1.7). Die Schüler des Seminarkurses der Fritz-Erler Schule in Pforzheim zeigten einen selbstgedrehten Dokumentarfilm und gespielte Sequenzen (Reformation ON SCREEN) über Luther und J.S.Bach,

Oberkirchenrat Dr. Matthias Kreplin hatte am Freitag das Festival eröffnet. In seiner Ansprache sagte er, das Reformationstheaterprojekt übersetze für ihn nicht nur alte Formen in unsere Zeit, sondern bringe dabei theologische Anliegen der Reformation auf den Punkt, etwa indem es sich der Suche nach einer Sprache verschrieben habe, in der die Lebenswirklichkeit der Menschen berührt werde und vorkommen könne.

Vor der Preisverleihung fand unter der Mitwirkung der beteiligten Theatergruppen ein Gottesdienst in der Johannesgemeinde statt.

Kooperationsparter der Projekts waren der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V., die Theater- und Spielberatung des Landes Baden-Württemberg, die Akademie Schloß Rotenfels (Landesakademie Baden-Württemberg für Schulkunst, Schul- und Amateuertheater), das Theater Pforzheim sowie die Kulturkirche St. Stephani in Bremen, die alle auch in der Jury vertreten waren.

Das Festival war zu Gast in Räumlichkeiten des Jugendkulturzentrums Kupferdächle sowie der Stadtkirche und der Johannesgemeinde Pforzheim.