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Vorhang auf! Reformationstheater - Abschluss in Bremen

Wertheimer "GewölbeGaukler" eroberten den Norden

Es war schon etwas Besonderes für die neun Mitglieder der "GewölbeGaukle"r des Convenartis Kleinkunstvereins unter Leitung von Bernadette Braunbeck, 500 Kilometer von ihrem heimischen Kellergewölbe entfernt aufzutreten. Wie es dazu kam? Im Herbst hatte die Gruppe beim Amateurtheater-Wettbewerb „Vorhang auf! Reformationstheater“ der Evangelischen Akademie Baden und der Evangelischen Landeskirche in Baden mit ihrem selbst geschriebenen und arrangierten Stück „Funkenflug“ in Pforzheim den ersten Preis gewonnen: ein Wochenende in Bremen mit Gastauftritt in der dortigen Kulturkirche.

Quelle: Evangelische Akademie Baden
Die "GewölbeGaukler" aus Wertheim zusammen mit Akadedemiedirektorin Arngard Uta Engelmann in St. Stephani

Roland und die Bremer Stadtmusikanten

Nach der gemeinsamen Zugfahrt erkundete die altersgemischte Gruppe erstmal die Stadt und ließ sich auch von teilweise strömendem Regen nicht davon abhalten, unter anderem den Roland und die Bremer Stadtmusikanten zu bewundern oder durch die engen, verwinkelten Gassen im Viertel „Schnoor“ zu stromern. Die beiden Projektleiter seitens der Kirche, Akademiedirektorin Arngard Uta Engelmann von der Evangelischen Akademie Baden und der für das Projekt zuständige Pfarrer Dr. Dietmar Coors standen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Besonders Coors kannte sich als gebürtiger Bremer in der Hansestadt aus. Am Samstag wurde das Ganze dann vom Wasser aus begutachtet: bei einer Hafenrundfahrt.
 

Großer Auftritt in der Kulturkirche St. Stephani

Samstag Abend dann der große Auftritt: Veranstaltungsort war die Kulturkirche St. Stephani, die nach Zusammenlegung zweier Gemeinden im Jahr 2007 kircheneigene Stätte für alle Sparten von Kunst und Kultur ist. Hier ließen die Gaukler nochmals spielerisch die Zuschauer Menschen begegnen, die die Ideen der Reformation weitergetragen haben: Johann Amos Comenius war dabei der älteste Charakter, der auf der Bühne seine Ideen verbreitete, andere Figuren stammten aus dem 20. Jahrhundert wie Dietrich Bonhoeffer, Alfred Nobel oder der regimekritische DDR-Pfarrer Oskar Brüsewitz. Und auch noch aktive „Funkenflieger“ wie Margot Käßmann oder der Arche-Gründer Bernd Siggelkow wurden vorgestellt. Dabei wechselten die Schauspieler zwischen verschiedenen theatralischen Formen, Monolog, Dialog und szenischem Spiel. Umrahmt wurde das Ganze mit Musik, Gedichten und Performance.
 

Die Funken fliegen weiter

Insgesamt war es ein gelungenes und erlebnisreiches Wochenende, an das die Gruppe sich sicher noch lange erinnern wird und das Lust gemacht hat auf weitere Projekte. Doch vorher werden nochmals die „Funken fliegen“: Auf Grund des großen Erfolgs und der Nachfrage vieler planen die GewölbeGaukler, „Funkenflug“ noch einmal im Raum Wertheim aufzuführen und damit denjenigen, die die Uraufführung im Juli in der Stiftskirche versäumt haben, eine neue Gelegenheit zum Anschauen zu geben. Ort und Zeitpunkt der Aufführung werden rechtzeitig bekanntgegeben.
 
Nadine Schmid, Wertheim, 17.4.2018