Quelle: © Jan Becke - stock.adobe.com
Facebook Twitter YouTube RSS
Akademie: Kontakt

Evangelischen Akademie Baden

Evangelische Akademie Baden
Blumenstr. 1-7
76133 Karlsruhe
Tel. (0721) 9175-363
Fax (0721) 9175-25363
E-Mail: akademie[at]ekiba[dot]de

Evangelische Akademie Baden

2017: Reformationstheater

Quelle: Collage mit Foto von Sergey Nivens – Fotolia.com und Illustration von www.creativecloudia.com

Mit dem Theaterprojekt zum Refomationsjubiläum wird an die Tradition des Reformationstheaters angeschlossen. Bestehende und sich dafür neu konstituierende Laienspiel- und Schultheatergruppen wurden eingeladen, ihr eigenes „Reformationstheater2017“ zu entwickeln und  zu realisieren. Die dramatischen Ausdrucksformen sind nicht vorgegeben, 20 Theatergruppen und Bühnen beteiligen sich am Theaterwettbewerb im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017.

Mehr unter www.reformationstheater.de

 

2012: HimmelsKlang - Musik und Transzendenz

Quelle: Ralf Stieber, Karlsruhe, Foto: Sylvia Hellstern, Karlsruhe
 
Die Veranstaltungsreihe HimmelsKlang zeigte mit Konzerten, Vorträgen, Gottesdiensten und einer Ausstellung unterschiedlichste Facetten von Musik und Transzendenz auf. „Musik ist die Melodie, zu der die Welt der Text ist“ - so schrieb der Philosoph Arthur Schopenhauer. In der Tat: Musik ist himmlische Melodie, schwebender Klang, der Himmel und Erde miteinander in Berührung bringt.

Die Veranstaltungsreihe HimmelsKlang trug darum den Untertitel „Musik und Transzendenz“. Denn Musik dringt in Sphären vor, an die Sprache nicht reicht. Sie öffnet Räume, die für das Wort verschlossen sind. Und löst darum bei Menschen aller Zeiten und Kulturen tiefe Emotionen und Begeisterung aus.

Evangelische Akademie Baden, Kantorat und Gemeinde der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe sowie die Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe veranstalten gemeinsam das Projekt HimmelsKlang. Die Veranstaltungsreihe im „Jahr der Kirchenmusik“, zu dem die Evangelische Kirche in Deutschland für 2012 eingeladen hatte, eröffnete Zugänge zur Vielfalt der Musik und zeigte auch die enge Beziehung zwischen Wort und Musik auf. In Gottesdiensten mit musikalischen Darbietungen von der Gregorianik bis zur experimentellen Gegenwartsmusik konnte sich ihr komplexer Charakter akustisch entfalten. Konzerte, deren Spektrum von der Klassik bis zur Pop-Kultur reichten, brachten die Vielfalt der musikalischen Sprache zu Gehör. Vorträge in der Kleinen Kirche versuchen dem Geheimnis der Wirkung der Musik auf die Spur zu kommen. Und eine Ausstellung in der Krypta der Stadtkirche thematisierte den Zusammenhang von Musik und Bildender Kunst.

 

2010: Das Trostprojekt

 

Das von Akademiedirektor Klaus Nagorni initierte Trostprojekt war ein Impuls, sich mit Trost und dem Tröstlichen in seinen vielen Facetten auseinanderzusetzen. Unter dem Titel "Das Trostprojekt" fand vom 7. November bis 8. Dezember 2010 eine  Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, Gottesdiensten, "Trostkirche", Ausstellung, Oratorium und einer Akademietagung statt, die die ganze Bandbreite des Themas aufzeigte:
  • Trost im Lesen schöner Bücher
  • Trost im Hören schöner Musik
  • Trost in der Kunst
  • Trost in der Philosophie
  • Trost im Glauben
  • Trost ind er Heilkunst
  • Trost im Gespräch mit Freunden
  • Trost im befreienden Humor oder
  • Trost im Gebet.
Deutlich wurde, dass Trost nichts Abstraktes ist, sondern Schutz und Schirm in Nöten aller Art bedeuten kann. Veranstalter dieses Trostprojekts I waren die Evangelische Akademie Baden, die Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe, die Stadtkirche Karlsruhe und das Zentrum für Seelsorge.
2011 wurde das Trostprojekt von Akademiestudienleiter Wolfgang Max aufgegriffen und in Pforzheim im Kontext der Klinikseelsorge umgesetzt ("Was uns tröstet. Vorträge - Übungen - Gottesdienste", 12. Oktober bis 11.Dezember 2011).
 
 
 
 

2008-2011: future spirit

 

Das an der Akademie unter dem Titel "future spirit" verortete Projekt "Junge Evangelische Verantwortungseliten" der Evangelischen Landeskirche in Baden suchte den Dialog mit jungen Menschen, die sich ihrer Verantwortung im Beruf und in der Gesellschaft bewusst sind. Es wandte sich speziell an Menschen, die sich für die zugehörigen ethischen und lebensgeschichtlichen Fragen interessierten und hatte zum Ziel, in diesen Dialog evangelische Orientierung einzubringen. Es reagierte auch auf die neuerdings wieder stärker gestellte Fragen

  • nach Werteorientierung,
  • moralischen Tugenden und ethischer Verständigung in gesellschaftlich relevanten Fragen der Wirtschaft,
  • der medizinischen Forschung und Versorgung,
  • der sozialen Gerechtigkeit und
  • der Herausforderung durch die Probleme des Klimawandels und des Ressourcenverbrauchs.
Das von Akademiestudienleiter Dr. Georg Lämmlin geführte Projekt wurde 2011 nach dem Stellenwechsel von Lämmlin nach Mannheim beendet. Die Landessynode stellte fest: "Als Erkenntnis aus der bisherigen Projektarbeit kann festgestellt werden, dass virtuelle Beziehungen nicht virtuell aufgebaut werden können ... Für viele andere ist der Begriff „Eliten“ problematisch. Fachrichtungen außerhalb der Geisteswissenschaften wurden kaum erreicht. Im Ergebnis bleibt zu bemerken, dass eine teilweise Verstetigung des Anliegens in der Evangelischen Akademie und den Evangelischen Studierendengemeinden möglich geworden ist."